Reguläres Training; Präsenz-, Klassenraumtraining, Seminar, Workshop  Diversitätsgerecht Lehren

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Lehren und Lernen ist niemals gleich, sondern unterscheidet sich von Veranstaltung zu Veranstaltung, von Lehrenden zu Lehrenden, von Lehrenden zu Lernenden und auch von Lernenden zu Lernenden. Denn Lehr- und Lernprozesse werden durch die Vielfalt der Individuen, die in jeder Veranstaltung-, Beratungs- oder Prüfungssituation beteiligt sind, aber auch durch Inhalte, Lehrkonzepte, Medien und Interaktionen immer wieder anders sein. Lehrende haben unterschiedliche Perspektiven auf ihre Fachinhalte, praktische Erfahrungen mit dem Einsatz von Methoden und Medien und kennen Studierende mit sehr unterschiedlichem Lernverhalten. Diese Vielfalt begründet sich aus der Perspektiven des/der Lehrenden bspw. auf das Vorwissen, die Motivation, Lernstrategien der Studierenden. Doch es gibt auch weniger offensichtliche Aspekte, die ebenfalls Teil der individuellen Bedingungen der Lernenden sind.
Heterogenität, die einem in Lehre und Beratung begegnet, zeigt sich sowohl als persönliche Merkmale wie z.B. in der sozialen Herkunft, Geschlecht und Gender, religiöse Orientierung, Lebensform und Alter, als auch in bildungsbiographischen Merkmalen wie Studien- und Berufserfahrungen oder fachlichen und übergreifenden Kenntnissen und Fähigkeiten in methodischen und sozial-interaktiven Prozessen.
In dem Workshop werden Diversitätskonzeptionen thematisiert und wie sie in der Lehrpraxis berücksichtigt werden können. Sie sind daher eingeladen, eigene Beispiele mit- und einzubringen, um an der Analyse des eigenen Lehrprofils und an Diversitätsfragen zu arbeiten.
Ziel des Workshops ist es, über die Reflexion der eigenen Lehrpraxis, ein diversitätssensibles Lehrprofil zu entwickeln und somit Spielräume für den Umgang mit Diversität zu gewinnen.
 
Dauer
1,00 Tage (8 AE)