Reguläres Training; Präsenz-, Klassenraumtraining, Seminar, Workshop  Diversitätssensible Hochschullehre - Differenzen und Ungleichheiten erkennen und berücksichtigen

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(Soziale) Ungleichheit ist auch ein Thema in der und für die Hochschullehre und leitet dort unterscheidende Beobachtungen und Handlungsweisen an. Positionierungen nach Geschlecht, sexueller Orientierung, sozialer Herkunft und/oder kultureller Zugehörigkeit nehmen Einfluss auf die Partizipationsmöglichkeiten von Studierenden und Lehrenden im Kontext hochschulischer Bildungsprozesse.
Der Workshop greift diese Erkenntnis auf und bietet einen Rahmen, gemeinsam zu überlegen, welche Handlungsmöglichkeiten Hochschullehrende haben, um für alle Beteiligten ein gutes Passungsverhältnis für den sozialen Raum "Hochschule" zu ermöglichen. Dabei geht es um die Auseinandersetzung mit eigenen Normen und Werten und deren Standortgebundenheit und dem Kennenlernen von Zugängen aus der antidiskriminierenden und emanzipatorischen Bildungsarbeit. Der Fokus liegt auf den Kategorien geschlechtliche Identität und sexuelle Orientierungen, die in einem verschränkten Zugang mit anderen Differenzkategorien gedacht werden.
Lernziele:
Am Ende des Kurses können Sie
  • beschreiben, welche Bedeutung unterschiedliche soziale Positionierungen, insbesondere bezogen auf die Kategorien Geschlecht und sexuelle Orientierungen für individuelle Bildungszugänge und -biografien haben,
  • eigene Einstellungen und Handlungen sowie Strategien zum Umgang mit Differenz und sozialer Ungleichheit reflektieren und
  • Strategien zur Erhöhung von Partizipationsmöglichkeiten entwickeln
Lehr-Lernaktivitäten:
  • Theoretische Inputs
  • Bearbeiten von eigenen oder fremden Fallbeispielen (kasuistisches Verstehen und Lernen)
  • Interaktive Methoden und deren Reflexion
  • Gruppen- und Einzelarbeitsphasen und Diskussionsteile
Voraussetzungen:
  • Eigene Fallbeispiele können mitgebracht werden.
 
Dauer
2,00 Tage (16 AE)