Reguläres Training; Präsenz-, Klassenraumtraining, Seminar, Workshop  Aus Fällen lernen - die eigene Lehre weiterentwickeln

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Wer an Hochschulen lehrt, kommt früher oder später auch mit dem Thema der Qualitätssicherung in Berührung. Für Lehrende ist dabei insbesondere die Frage von Bedeutung, wie Evaluationen genutzt werden können, um die eigenen Lehrveranstaltungen zu optimieren und ihre Lehrkompetenz weiterzuentwickeln. Hierzu ist ein geeignetes Instrumentarium zur Auswertung von Lehr-/ Lernprozessen und Reflexion von Lehrhandeln essentiell.
Dieser Kurs bietet zum einen Einblicke in Ansätze und Verfahren, die geeignet sind, die Qualität von Lehr-Lernprozessen zu untersuchen. Zum anderen wird es darum gehen, deren Anwendung anhand von Fallbeispielen konkret einzuüben. Dabei stellt die Hinterfragung des Lehrhandelns eine zentrale Stellschraube dar. In Form eines kollegialen Austausches besprechen die Teilnehmenden gemeinsam exemplarische Fallsituationen und entwickeln Vorgehensvorschläge zu deren optimierter Gestaltung. Transferaufgaben zwischen den einzelnen Terminen dienen dazu, das Erarbeitete direkt in der eigenen Lehrpraxis anzuwenden und so kontinuierlich an der Weiterentwicklung der eigenen Lehre zu arbeiten.
Ziele:
Die Teilnehmenden sollen nach Abschluss des Kurses in der Lage sein,
  • Ansätze und Verfahren zur Analyse der Qualität von Lehr-/Lernprozessen zu unterscheiden
  • Evaluationsinstrumente fallbezogen auszuwählen und anzuwenden
  • Lehr-/Lernsituationen im Allgemeinen sowie Lehrhandeln im Besonderen in der Qualität zu untersuchen
  • Lehrkonzepte kritisch zu hinterfragen und Vorschläge zu deren Optimierung zu entwickeln.
Inhalte:
  • Ansätze und Verfahren zur Evaluation von Lehr-/Lernprozessen
  • Situationsgemäße Anwendung von Evaluationsinstrumenten auf Fallbeispiele
  • Kollegiale Reflexion von Lehr-/Lernprozessen und Lehrhandeln
  • Perspektivenerweiterung zur Optimierung der eigenen Lehre
Bitte beachten Sie: Um eine Bescheinigung zu erhalten, ist die Teilnahme an allen Präsenzveranstaltungen erforderlich. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Institut für Erziehungswissenschaft statt.
Diese Veranstaltung wird mit Mitteln des BMBF gefördert.
Dauer: 16 Arbeitseinheiten
Termine: 14.11./ 28.11./ 12.12.2019; jeweils donnerstags, 15:30-18:00 Uhr
 
Dauer
2,00 Tage (16 AE)